Wohnen

Bilder richtig aufhängen – Mit diesen 6 Schritten klappt´s


Eine Wohnung wird erst gemütlich und wirkt entspannend, wenn Bilder an den Wänden angebracht sind. Sie machen eine Wohnung erst lebendig und gestalten diese abwechslungsreich.

Bilder richtig aufhängen – Die 6 Schritte Anleitung

Bilder aufhängen sollte allerdings richtig ausgeführt werden, schließlich sollen diese bei der ersten Erschütterung nicht gleich von den Wänden fallen. Folgende Beschreibung soll helfen, Bilder richtig aufhängen und fixieren zu können.


Bilderrahmen für jeden Style

1. Schritt: Bestimmungsort

Je unauffälliger der Hintergrund wirkt, umso besser und attraktiver kommen Bilder und Gemälde zur Geltung. Vor allem eignet sich dafür eine weiß oder hellgelb gestrichene Wand, denn hier stechen Bilder besonders gut hervor.

Werden jedoch kräftigere Gegensätze gewünscht, ist es vorteilhaft die Wände mit kräftigen Farben zu gestalten. Besonders geeignet hierfür sind die Farben Rot, Blau, Petrol sowie dunkles Grau. Hier stechen vor allem Bilder bei deren die Farbe Weiß überwiegt, besonders gut hervor und sind für den Betrachter ein wahrer Hingucker.

Abzuraten ist von Tapeten die wilde Muster aufweisen, sie lenken von vorhandenen Bildmotiven eher ab. Müssen mehrere Bilder aufgehängt werden, sollte auch die Anordnung eine wichtige Rolle spielen. Bilder von großem Format kommen hier vor allem zur Geltung, wenn kleinere Rahmen ringsherum verteilt werden.

Handelt es sich um Bilder mit ähnlicher Größe, ist es vorteilhaft, wenn sie in einer Reihe angeordnet sind. Zahlreiche Bilder lassen sich gut zu einem rechteckigen Team arrangieren. Besonders gut ist das, wenn es sich dabei um gleichformatige Rahmen handelt.

Beispiel: Drei Reihen Bilder mit jeweilig drei Bildern angeordnet.

Tipp: Möglichst darauf achten, dass zwischen den einzelnen Bilderrahmen derselbe Abstand vorhanden ist. Handelt es sich um mehrere Bilder, ist es empfehlenswert diese vorab auf einem Tisch aufzulegen, bis die ideale Anordnung gefunden ist.

2. Schritt: Höhe beachten

Auf welcher Höhe sich die aufgehängten Bilder befinden sollten, ist reine Geschmackssache.
Trotzdem gibt es einige hilfreiche Vorschläge, deren Beachtung vorteilhaft sein könnte.
Sollten die Bilder den Betrachter zum Nachdenken anregen, dann ist es vorteilhaft, das Zentrum des Bildes unterhalb der Augenhöhe anzubringen. In Museen und Ausstellungen befindet sich die Mitte des Bildes meistens 150 cm über dem Boden.

Befindet sich das Bild über einem Möbelstück, sollte es ebenfalls nicht zu hoch aufgehängt sein. Einzige Ausnahme: übergroße Bilder an hohen Wänden.

Werden Bilderrahmen im Treppenhaus angebracht, sollten diese der Treppensteigung folgen. Beim Ausrichten der Bilder im Raum ist es empfehlenswert sich an Türen, Fenstern oder Regalen zu orientieren.

3. Schritt: Den Punkt der Aufhängung abmessen

Hier ist es angebracht, mithilfe eines Helfers das Bild an die passende Stelle zu halten und das Gesamte aus der Entfernung zu begutachten. Ist der richtige Platz gefunden, muss diese Stelle markiert werden.
Dabei ist daran zu denken, dass die Vorrichtung der Aufhängung auf der Rückseite des Bildes tiefer liegt als der obere Bildrand.

Vorgehensweise:
An der Wand mit Bleistift die Mitte des oberen Bildrandes markieren. Danach auf der Rückseite des Bildes den Abstand zwischen dem oberen Bildrand der Aufhängung abmessen. Anschließend denselben Abstand von der Markierung an der Mauer nach unten hin abmessen und eine weitere Markierung setzen. – An dieser Markierung wird die Halterung schließlich fixiert.

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4. Schritt: Verschiedene Aufhängungsarten

Aufhängung mit Nägeln

Wird bei der Aufhängung ein Nagel verwendet, ist dieser in einem Winkel von 45° zur Wand einzubringen. Bilder, deren Gewicht weniger als 10 kg aufweist, können in der Regel so aufgehängt werden.

Dabei ist zu beachten, je schwerer das Bild ist, umso größer sollte auch der Nagel sein.
Ob ein Bild hält, hängt vor allem vom Untergrund der Wand ab, ist dieser sehr brüchig, sollte man alternativ eine Schraube mit Dübel einsetzen.

Aufhängung mit Draht

Ist der Bilderrahmen mit einer Drahthalterung versehen, sollte der richtige Abstand zwischen dem Rand des Bildes und der Aufhängung abgemessen werden, damit das Bild auch an der gewünschten Höhe angebracht ist.

Dabei ist es nötig, den Draht straff nach oben zu ziehen und den Abstand an der höchsten Stelle des Drahtes und des Bilderrahmens abzumessen. An dem gemessenen Abstand ist eine Markierung an der gewünschten Höhe anzubringen, anschließend wird der Nagel eingeschlagen, an dem der Draht fixiert wird.

Aufhängung mit Schrauben

Mit dieser Methode (Schraube + Dübel) hält jedes Bild sicher und fest. Dabei ist zu beachten, eine passende Schraube und einen passenden Dübel nach Empfehlung des Herstellers zu verwenden. Wichtig dabei: Der verwendete Bohrer sollte immer den gleichen Durchmesser wie der Dübel haben.

Ausnahme:
Die Wand ist besonders weich, dann sollte ein kleinerer Bohrer eingesetzt werden.
Danach den Bohrer im rechten Winkel bei der Wand ansetzen und das Loch an der markierten Stelle bohren. Die Bohrtiefe sollte in etwa der Länge des Dübels entsprechen.
Sollte das Loch wegen einer zu weichen Wand so groß werden, ist der Dübel mit Schnellzement oder Gips zu fixieren.

5. Schritt: Aufhängung ohne Bohren und ohne Nagel

Vor allem leichtgewichtige Bilder im DIN A5 Format können auch mit Haken befestigt werden, die nur leicht an die Wand gedrückt werden.

Dekorativ und interessant können Bilder auch wirken, wenn sie auf Kommoden oder Regalen an der Wand lehnen oder auf einer Staffelei stehen.

Alternativ können solche Bilder auch mit doppelklebigen Band fixiert angebracht werden. Hier ist es allerdings wichtig, dass die Bilder nur wenige Gramm Gewicht aufweisen.

6. Schritt: Bilder ausrichten mittels einer Wasserwaage

Hängt das Bild an der richtigen Stelle, muss es oft noch verschoben oder ausgerichtet werden. Sollte diese Vorgehensweise genau vonstattengehen, ist es empfehlenswert, dafür eine Wasserwaage zu verwenden.

Dabei die Wasserwaage oben auf den Bilderrahmen legen und das Bild dementsprechend ausrichten. Befindet sich die Luftblase in der Wasseranzeige mittig, hängt das Bild gerade.

Fazit zu Bilder richtig aufhängen

Das sind so im Großen und Ganzen die wichtigsten Schritte, wenn es darum geht Bilder richtig aufzuhängen. Selbstverständlich gibt es diesbezüglich auch noch andere Methoden, die es ermöglichen Bilder ordentlich und fachgerecht aufzuhängen.

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